Herzlich Willkommen auf der Roseninsel

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der Roseninsel,

2020 widmet sich der Förderkreis Roseninsel Starnberger See e.V. den letzten ausstehenden Projekten: den fehlenden Skulpturen an der Südfassade und auf der Balustrade an der großen Terrasse. Für das kommende Jahr wird eine neue Publikation vorbereitet, in der sämtliche Projekte dargestellt, sowie alle Mitglieder und Sponsoren adäquat gewürdigt werden sollen.

Die Roseninsel ist durch König Maximilian II. von Bayern als kleinfamiliäres Kleinod geschaffen worden. Bei seinem Sohn Ludwig II. haben die Ausflüge zur Roseninsel einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Er liebte die Insel und ließ sie durch üppige Pflanzungen und gärtnerische Pflege aufblühen. In diesem Jahr würde er seinen 175. Geburtstag feiern und so wollte der Förderkreis diesen Jahrestag zum Anlass nehmen, mit zwei Vorträgen und einem Film an ihn zu erinnern.

Leider müssen (aktueller Stand) alle Termine im Sommer auf 2021 verschoben werden. Wir hoffen aber, dass wir wenigstens die beiden Veranstaltungen im September und Oktober anbieten können.

Die Termine und weiteren Infos der Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Jahresprogramm.

Die jährlichen Veranstaltungen des Förderkreises stellen eine wichtige Ergänzung zur Wiederherstellung des historischen Zustandes der Roseninsel dar. Die Themen der Vorträge beziehen sich seit Anbeginn im wesentlichen auf die Geschichte und architektionische und künstlerische Neugestaltung der Insel nach dem Kauf von König Maximilian II. von Bayern. Hierfür konnten zahlreiche kompetente und anerkannte Fachleute gewonnen werden. Daneben fanden Besuche und Besichtigungen in Schllössern, bekannten Gebäuden, Parks und Gärten der Umgebung statt, die teilweise öffentlich nicht zugängig sind. Mit diesen Programmen können wir unseren Mitgliedern und Gästen interessante Informationen über die kulturelle Bedeutung unserer Heimat vermitteln.

Am 19. Juni (verschoben auf 2021) hält Martin Irl, Holnstein-Archivar aus Schwarzenfeld, seinen Vortrag über „Die Grafen von Holnstein und ihr Einfluss im Königreich Bayern“. Die Grafen von Holnstein aus Bayern sind Nachkommen des Kurfürsten Karl Albrecht (seit 1742 Kaiser Karl VII. Albrecht) und dessen Mätresse Carlotta Freiin von Ingenheim. Als das Königreich Bayern entscheidende Stunden durchlebte, übernahmen Mitglieder dieser Familie wichtige Missionen. Dem Kgl. Bayer. Oberst-Stallmeister und Reichsrat Max Graf von Holnstein (1835 -1895) fiel bei der Gründung des 2. Deutschen Kaiserreiches eine Schlüsselrolle zu. Er vermittelte zwischen Bismarck und König Ludwig II. den „Kaiserbrief“. Auch wegen seiner Rolle beim Entmündigungsverfahren gegen Ludwig II. zählte er zu den umstrittensten Persönlichkeiten seiner Zeit.

Für den 17. Juli (verschoben auf 2021) konnte der Förderkreis den Historiker und Autor Jean-Louis Schlim für einen Vortrag gewinnen. Unterschiedlicher als die beiden Söhne König Maximilians II., Ludwig und Otto, konnten Brüder kaum sein. Der ältere Ludwig, introvertiert und sensibel, der jüngere Otto leutselig und extrovertiert. Trotzdem waren sich die Beiden innig verbunden, wobei Otto seinen Bruder vergötterte, Ludwig aber Otto zeitleben eher als Stellvertreter sah. So entwickelte sich eine sehr eigene Beziehung, die Jean-Louis Schlim in seinem Vortrag mit vielen Bildern und Dokumenten erläutert.

Eine Besichtigung der Stiftung Nantesbuch in Bad Heilbrunn ist für den 26. September geplant.

Zum Abschluss findet am 17. Oktober eine Filmvorführung im Kurtheater Tutzing statt. Es wird der Film von Hans Jürgen Syberbergs gezeigt: „Theodor Hierneis oder: wie man ehem. Hofkoch wird“. Der Film von 1972 verhalf Walter Sedlmayr damals zum schauspielerischen Durchbruch und Erfolg.

Der Förderkreis bedankt sich bei allen Mitgliedern und Förderern, die ihn seit Jahren großzügig und tatkräftig unterstützen und ihn hoffentlich auch weiterhin wohlwollend begleiten.

Ihre Marie von Miller-Moll
Vorsitzende des Förderkreises Roseninsel Starnberger See e.V.

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